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VolleyPositions

Sehen. Aufstellen. Verstehen.

Volleyball-Rotationen verstehen

Wo stehst du beim Aufschlag – und wohin läufst du danach? Sieh dir die Rotation an und stelle die Spieler selbst auf.

Die interaktiven Ansichten benötigen JavaScript. Die Grundlagen unter dem Tool bleiben lesbar.

Hallenvolleyball · FIVB-Grundregeln4 Systeme · 6 Rotationen
Rotation
5:1, Rotation 1, Annahme, beim AufschlagkontaktNETZ3 mEIGENE FELDHÄLFTEZuspieler · Rotationsposition 1 · hintenZ1Mitte 1 · Rotationsposition 2 · vorneM12Außen 1 · Rotationsposition 3 · vorneA13Diagonal · Rotationsposition 4 · vorneD4Mitte 2 · Rotationsposition 5 · hintenM25Außen 2 · Rotationsposition 6 · hintenA26

Nummer = Rotationsposition · Kürzel = Rolle · Pfeil = Beispiel-Laufweg

Für dich: Zuspieler

Rotationsposition 1 (Hinterspieler). Du übernimmst das Zuspiel. Nach dem Aufschlag gehst du in unserem Beispiel zu: Zuspiel rechts am Netz. Dein Hinterspielerstatus bleibt auch am Netz bestehen.

5:1 · Rotation 1

Zuspieler spielt von hinten zu

Beim gegnerischen Aufschlag zählt die relative Fußstellung. Danach geht Zuspieler von Position 1 zum Zuspiel rechts am Netz.

System und Anzeige anpassen

Ein Zuspieler übernimmt alle sechs Rotationen. Steht er hinten, gibt es drei Angreifer am Netz; steht er vorne, zwei neben ihm.

Die beiden 4:2-Beispiele spielen ohne Libero. Allgemein darf der Libero jeden Hinterspieler ersetzen. Die Platzierungsübung nutzt die sechs ursprünglichen Rollen ohne Libero.

Z ZuspielerM1 Mitte 1A1 Außen 1D DiagonalM2 Mitte 2A2 Außen 2
Alle Rollen und Laufziele dieser Rotation
Beispiel für 5:1, Rotation 1
RolleRotationspositionDanach im Beispiel
Zuspieler1 · hintenZuspiel rechts am Netz
Mitte 12 · vorneAngriff Mitte
Außen 13 · vorneAngriff links
Diagonal4 · vorneAngriff rechts
Mitte 25 · hintenAbsicherung hinten Mitte
Außen 26 · hintenAbsicherung hinten links

Rotation 1 beginnt hier mit Z auf Position 1. Andere Teams können anders starten. Laufwege und Formationen sind Beispiele.

FIVB-Grundregeln 2025–2028 · internationale Testregeln 2026 nicht enthalten · Auswahl und Ergebnisse werden nicht gespeichert

Rotation, Positionen und Läufersystem: die Grundlagen

Die Laufwege sind Lernbeispiele. Dein Team kann dieselbe Rotation mit einer anderen Taktik spielen.

Wie funktionieren Rotation und Positionswechsel?

Gewinnt ihr als annehmendes Team den Spielzug, gewinnt ihr das Aufschlagrecht und rotiert im Uhrzeigersinn: 2 → 1 → 6 → 5 → 4 → 3 → 2. Gewinnt ihr bei eigenem Aufschlag einen weiteren Punkt, rotiert ihr nicht. Position 1 schlägt auf.

Rotationsposition und taktischer Standort sind verschieden. Nach dem Aufschlag darfst du auf deinen taktischen Platz wechseln. Dein Vorder- oder Hinterspielerstatus bleibt für diesen Spielzug erhalten. Im Läufersystem läuft der aktive Zuspieler aus seiner Rotation zum Zuspiel ein.

Wo liegen die sechs Positionen und was bedeuten die Kürzel?

Vom eigenen Feld zum Netz gesehen: vorne links nach rechts 4, 3, 2; hinten 5, 6, 1. Das Netz ist oben. Kleine Zahlen am Spieler zeigen die Rotationsposition. Z = Zuspieler, D = Diagonal, A = Außen, M = Mitte, L = Libero. A1/A2 und M1/M2 unterscheiden Spieler derselben Rolle.

Unsere Rotation 1 beginnt mit Z beziehungsweise Z1 auf Position 1. Andere Mannschaften nummerieren ihre Rotationen eventuell anders.

Was unterscheidet 5:1, 4:2 und 6:2?

5:1: Ein Zuspieler spielt in allen sechs Rotationen zu. Hinten hat er drei Vorderangreifer, vorne zwei neben sich.

4:2 klassisch: Der vordere Zuspieler spielt aus der Netzmitte zu. 4:2 international: In unserer so bezeichneten Variante spielt der vordere Zuspieler rechts am Netz zu. Beide Beispiele zeigen eine Annahme mit fünf Spielern ohne Libero.

6:2: Der hintere Zuspieler läuft zum Zuspiel ein, der vordere greift rechts an. In jeder Rotation stehen drei Vorderangreifer bereit. Beide Zuspieler spielen durch; US-Wechselmodelle werden nicht gezeigt.

Welche Aufstellungsregeln gelten seit 2025?

Die annehmende Mannschaft muss beim Aufschlagschlag die relativen Fußpositionen einhalten: die seitliche Reihenfolge innerhalb jeder Reihe und die drei zugehörigen Vorder-/Hinterspielerpaare. Gleiche Höhe oder ausreichend überlappende Fußflächen können erlaubt sein. Bei springenden Spielern zählt der letzte Bodenkontakt.

Die aufschlagende Mannschaft ist von den relativen Positionsbindungen befreit. Aufschlagreihenfolge, Vorder-/Hinterspielerstatus, Sichtblockverbot und Feld-/Aufschlaggrenzen bleiben relevant. Unser Trainer bildet Grenzen vereinfacht ab und beurteilt keine Sonderfälle an der Mittellinie.

Wie wird der Libero dargestellt?

Unter „System und Anzeige anpassen“ kannst du im 5:1 und 6:2 den hinteren Mittelspieler durch einen Libero ersetzen. Allgemein darf der Libero jeden Hinterspieler ersetzen. Schlägt der Mittelspieler auf Position 1 auf, bleibt er hier für den Spielzug im Feld. Nach FIVB darf der Libero nicht aufschlagen. Die Platzierungsübung bleibt ohne Libero.

Der Libero darf nicht blocken, einen Block versuchen oder einen vollständig über Netzhöhe berührten Angriff vollenden. Nach seinem oberen Fingerzuspiel aus der Vorderzone darf ein Mitspieler einen solchen Angriff ebenfalls nicht vollenden. Das Pritschen selbst ist erlaubt.

Dürfen Hinterspieler ans Netz laufen und angreifen?

Ja, nach dem Aufschlag dürfen sie sich frei bewegen, bleiben aber Hinterspieler. Einen Angriff vollständig über Netzhöhe dürfen sie aus der Hinterzone vollenden. Bei einem Sprung darf beim Absprung kein Fuß die Angriffslinie berühren oder überschreiten; die Landung darf vorne erfolgen. Aus der Vorderzone darf der Ball beim Angriffskontakt nicht vollständig über der Netzkante sein. Hinterspieler dürfen keinen Block vollenden; für den Libero gelten zusätzliche Grenzen.

Wie bewertet die Platzierungsübung?

Die sechs Spieler starten unten in der Spielerleiste. Baue zuerst die Startaufstellung und danach die Laufziele unserer Lernansicht nach. Erst „Aufstellung prüfen“ zeigt, welche Spieler in ihren Beispiel-Zielbereichen stehen. Jeder Zielkreis hat einen Radius von 10 % der Feldbreite. Bei der Startaufstellung werden zusätzlich die Fußbeziehungen und Modellgrenzen geprüft. Nach dem Aufschlag gilt diese Rotationsbindung nicht mehr.

Andere Mannschaftstaktiken können ebenfalls richtig sein. Zielhilfe und erneutes Platzieren nach einer Prüfung gelten als begleitetes Üben. Der freie Stellungsfehler-Trainer prüft stattdessen die vereinfachten Fußregeln, ohne eine bestimmte Taktik vorzugeben. Kein Modus ersetzt eine Schiedsrichterentscheidung.

Welche Regeln und Daten gelten hier?

FIVB-Grundregeln 2025–2028 für Hallenvolleyball. Keine Sonderregeln einzelner Ligen, USAV-/NCAA-/NFHS-Varianten, Beachregeln oder internationalen Testregeln 2026. FIVB Official Rules · FIVB Casebook 2025 (7.4, 7.6, 12.4, 13, 14, 19.3; cases 2.6–2.8).

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